Venedig ist eine wunderschöne Stadt. Das Problem ist nur: Es gibt so viele Menschen, die das wissen – und dementsprechend voll ist es selbst an einem Tag im November. In wenigen Städten lohnt sich das frühe Aufstehen so sehr wie in Venedig. Unsere Tipps für Venedig im November

Das Morgenlicht auf dem Markusplatz genießen

Venedig im November Markusplatz

Wer die Ruhe vor dem großen Touristenansturm genießen möchte, kommt in den frühen Morgenstunden auf den Markusplatz. Denn dann gehört die Stadt den Straßenkehrern, die über den Markusplatz fegen, den Einheimischen, die eine Runde joggen oder mit dem Hund raus gehen und den Fotografen. Auch wir nutzen die erste Morgenstunde, um einen ruhigeren Moment in der Lagunenstadt zu erleben.

Mit dem Fahrstuhl auf den Markusturm hinauffahren und Venedig von oben sehen

Venedig von oben Markusturm

Schon nach dem Frühstück füllt sich der Markusplatz. Vor dem Eingang zum Markusturm hat sich bereits eine Menschenschlange gebildet. Wir stellen uns an, zögern kurz, ob es sich denn lohnt. Aber wenn wir schon einmal in der Stadt am Canale Grande sind, dann wollen wir Venedig von oben sehen. Und es lohnt sich. Unter uns sehen wir den Markusplatz, die Gassen und Kanäle, die Kirche Santa Maria della Salute und den Hafen.

Venedig zu Fuß – und ohne Stadtplan – erkunden

Venedig Brücke

Wieder am Markusplatz angekommen, lassen wir uns einfach treiben und ziehen durch die Gassen, laufen über malerische Brücken, fangen schöne Momente ein. Wir wollen Venedig im November so stressfrei wie möglich erleben, deshalb stehen auch keine fixen Sehenswürdigkeiten auf unserem Plan – mit einer Ausnahme: Wir wollen zur Rialto Brücke und die Aussicht über den Canale Grande genießen. Aber am Brückengeländer drängen sich die Menschen, jeder will ein Plätzchen ergattern und ein Erinnerungsfoto machen. Auch das gehört eben zu einem Tag in Venedig: sich mit unzähligen Touristen ein Plätzchen auf der Rialto-Brücke teilen. Wir ziehen wieder weiter, über Brücken und durch enge Gassen, von denen eine auch genauso heißt: calle stretta.

Mit dem Vaporetto durch den Canale Grande fahren

Die Vaporetti, die Wasserbusse, zählen zu der charmanten Art, in Venedig von A nach B zu kommen – Sightseeing inklusive. Wir nutzen die Vaporetto-Linie 1 für eine Fahrt von San Marco durch den Canale Grande zum Bahnhof. Ein einfaches Ticket kostet 7,50 Euro – egal, ob man eine oder sieben Stationen fährt.

Auf die Biennale gehen

Venedig Biennale Arte The Key in the Hand

Kunst und Kultur hat in Venedig Tradition: Alle zwei Jahre findet von Mai bis November die Kunstbiennale statt, die auf das Jahr 1895 zurückgeht. Unser Highlight der vergangenen Biennale Arte: die Installation „The Key in the Hand“ der Künstlerin Chiharu Shiota im japanischen Pavillon.

Die Kunstausstellung erstreckt sich zwischen Arsenal und Gärten übrigens über rund 11.000 Quadratmeter. Einen Tag solltet ihr für die Biennale unbedingt einplanen!