2 Inseln, 40 Tage, 7.300 Kilometer: Unser Neuseeland Roadtrip startet Mitte November in Christchurch auf Neuseeland Südinsel und endet Ende Dezember in der neuseeländischen Hauptstadt Auckland. Dazwischen liegen Tage voller Abenteuer.

Roadtrip Neuseeland: Die Südinsel

Die Route

Christchurch – Inland Scenic Route-Lake Tekapo – Lake Pukaki – Mount Cook National Park – Omarama Clay Cliffs – Moeraki Boulders – Dunedin – Otago Peninsula – Catlins – Invercargill -Manapouri – Doubtful Sound – Milford Sound – Queenstown – Glenorchy – Wanaka – Haast Pass – Waiatoto River – Jackson Bay – Fox Glacier und Lake Matheson – Franz Joseph Glacier – Nelson Lake National Park – Abel Tasman National Park – Golden Bay – Picton

Roadtrip Neuseeland Südinsel

Die schönsten Stationen auf der Südinsel

  • Mount Cook National Park
  • Otago Peninsula, insbesondere die Sandfly Bay
  • The Catlins
  • Fiordland
  • Wanaka
  • Abel Tasman National Park

Roadtrip Neuseeland: Die Nordinsel

Die Route

Wellington – New Plymouth – Forgotten World Highway – Tongariro National Park – Taupo – Orakei Korako – Wai-O-Tapu – Waimangu Volcanic Valley – Rotorua – Coromandel Peninsula – Auckland – Paihia – Maitai Bay – Ninety Mile Beach – Opononi – Kai Iwi Lakes – Baylys Beach – Muriwai Beach – Piha Beach – Karekare Beach – Auckland

Roadtrip Neuseeland Nordinsel

Die schönsten Stationen auf der Nordinsel

  • Mount Taranaki
  • Tongagiro National Park
  • Thermalgebiete zwischen Taupo und Rotorua
  • Coromandel Peninsula

Welche Touren sind ein Muss?

Wer in Neuseeland unterwegs ist, kann in kurzer Zeit sehr viel Geld ausgeben. Eine Schiffstour auf einem Sound, eine Kajaktour, eine Gletscherwanderung, Sky Diving oder Whale Watching – das Angebot ist schier grenzenlos. Alles auszuprobieren lässt weder Zeit noch Geld zu.

Meine drei Highlight-Touren:

Overnight Cruise auf dem Doubtful Sound mit Deep Cove: Mit 700 Dollar pro Person nicht gerade günstig, aber ein Erlebnis! Der Kapitän und sein Sohn sind bodenständige und feine Menschen. Wer will, kann angeln und kajaken und abends wird das beste Essen serviert, das wir auf unserem gesamten Neuseeland Roadtrip bekommen: frischer Fisch mit Gemüse, Kürbis und Kartoffeln. Schade ist nur, dass das Wetter nicht so mitspielt.

Underworld Rafting Tour in Westport: Die wahrscheinlich abwechslungsreichste Tour, die wir in Neuseeland machen, umfasst Zugfahrt, Höhlenerforschung samt Stalaktiten und Stalagmiten, Glühwürmchenschauen und Sich-Treiben-Lassen auf einem Fluss. Supertoll und jeden einzelnen Dollar (Preis: 175 Dollar pro Person) wert!

Kajaktour im Abel Tasman Nationalpark: Als Anfängerin eine Tagestour buchen? Meine Bedenken sind schon nach wenigen Minuten vergessen. Ich genieße die Tour, die Aussicht auf die Strände, den Blick auf die neben uns schwimmenden Robben. Ein tolles Erlebnis! (Preis: 199 Dollar)

Wo campen?

Freedom Camping: Es gibt ausgewiesene Campingplätze, auf denen gratis übernachtet werden kann. Auf Plätzen mit Toilette können Camper, Campervans und Autos gleichermaßen parken. Plätze ohne Toilette sind den sog. self-contained vehicles vorbehalten. Wenn übernachten nicht erlaubt ist, wird darauf hingewiesen („no overnight camping“). Das sollte man dann auch beherzigen. Genauere Infos hier

DOC-Campsites: Die Campingplätze des Department of Conservation sind meist relativ einfach, dafür kostengünstig. Der Preis hängt von der Einstufung ab (basic, standard oder scenic).

Holidayparks: Die „luxuriöseste“ Variante zum Übernachten bieten die Holidayparks. Auch hier gibt es große Unterschiede. Zur Grundausstattung gehören Küchen, Toiletten, Duschen sowie ein Waschraum. Für Warm-Wasser-Duschen muss manchmal separat bezahlt werden (1 oder 2 Dollars für ein paar Minuten). Einige Parks bieten auch WLAN-Nutzung bis max. 50 oder 100 MB.

WLAN in Neuseeland

Holidayparks: In einigen Parks (Top 10 oder oft auch kleinere Parks außerhalb der Touristenzentren) gibt es 50 oder 100 MB oder eine halbe bis eine Stunde Internetnutzung inklusive. Wer mehr nutzen möchte, zahlt extra.

Bibliotheken: Ein guter Ort, um kostenlos und auch mal etwas länger im Internet zu surfen.

Öffentliche Plätze, Lokale, Fähren, Flughafen: Beschränkte WLAN-Nutzung auf Zeit oder nach Volumen bieten einige öffentliche Plätze (z. B. in Dunedin), Bars und Restaurants, Touranbieter oder DOC-Büros, Fähren und natürlich die Airports.

SIM-Karten: Wer sich eine SIM-Karte kaufen möchte, dem empfehle ich die Spark-SIM-Karte. Spark bietet ein Paket mit 100 SMS und 200 Telefonminuten ins Ausland um 49 Dollar – 2GB Internet sind auch inklusive. Außerdem kann man sich in der Nähe von Spark-WiFi-Telefonzellen gratis einloggen und 1GB pro Tag zusätzlich nutzen.

Die beste Reisezeit

Viele Reiseführer und Blogs raten von einem Roadtrip zur Hauptreisezeit von Mitte Dezember bis Ende Januar ab. Wir planen unseren Roadtrip für Frühling/Frühsommer und sind von Mitte November bis Ende Dezember unterwegs. Das Wetter ist noch etwas unbeständig (von Regen über Schnee bis hin zu Sonnenschein ist alles dabei). Ab Mitte Dezember merke ich, dass sich mehr Leute auf den Campingplätzen, Wanderwegen und bei den Sehenswürdigkeiten tummeln. Wer auf beständiges Wetter setzt, ist wahrscheinlich mit dem Hochsommer besser beraten. Wer’s ruhiger mag, wählt als Reisezeit Frühling oder Herbst.

Roadtrip: Die Kosten

Neuseeland ist sicher nicht das günstigste Reiseziel. Zur Miete eines Campervans oder Mietautos kommen die Benzinkosten. Die Kosten für einen Liter Benzin liegen zwischen 1,7 und sogar über 2 Dollar (Stand: Ende 2016). Die Kosten für Übernachtungen, Essen oder auch Touren variieren stark und hängen von den eigenen Ansprüchen bzw. Vorlieben ab. Übernachtungen kosten je nach Ausstattung und Lage zwischen Null und ca. 25 Dollar pro Person. Wer aufs Essen in Restaurants verzichtet und selbst kocht, kann ebenfalls Geld sparen. Dasselbe gilt für organisierte Touren: Ein Rundflug über Fiordland (Milford Sound und Doubtful Sound) kostet über 1.800 Dollar, auch Gletschertouren und Overnight Cruises sind alles andere als günstig. Wer die Natur genießen will, kann das völlig umsonst einfach beim Wandern machen (Ausnahmen gibt’s natürlich. Wer auf dem Queen Charlotte Track wandern will, muss eine Gebühr entrichten). Andererseits will man im Urlaub ja auch nicht jeden Dollar zweimal umdrehen und sich auch etwas gönnen. Weitere Ausgaben vor Ort: Kosten für Fähre(n), Eintritte, Shuttleservice und eventuell Souvenirs.
Zu den Roadtrip-Kosten direkt vor Ort kommen noch die Flugkosten. Unsere Wahl fällt auf einen Flug mit Emirates und Stopover in Dubai.