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Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff in Meran sind ein wahrer Besuchermagnet: Jahr für Jahr ziehen sie zwischen April und November Tausende von Naturliebhabern an. Was die Gärten so besonders macht? In den Gärten, die als natürliches Amphitheater angelegt sind, blühen in über 80 Gartenlandschaften Pflanzen aus aller Welt, Erlebnisstationen und Themengärten sorgen für Abwechslung, an verschiedenen Orten im Garten hat man fantastische Ausblicke auf Meran und die umliegenden Berge.

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Ich liebe es, die Gärten von Schloss Trauttmansdorff zu besuchen. Egal ob im Frühling, im Sommer oder im Herbst, sie sind immer eine Augenweide. Im Frühling sind es vor allem die Meere von blühenden Tulpen, die mich faszinieren. Im heißen Sommer ziehen mich nebst der wunderbaren Blumenpracht vor allem die Gartennächte an, bei denen ich in lauen Sommernächten inmitten dieser wunderschönen Gartenwelt Worldmusic-Klängen lausche und dazu gemütlich im Palmencafé oder am Seeufer einen Hugo schlürfe. Im Herbst präsentiert sich der Garten in seinem schönsten, buntesten Kleid.

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Als Meranerin komme ich mehrmals im Jahr in die Gärten. Dann drehe ich gemütlich meine Runden, knipse unendlich viele Fotos, genieße die unglaublich schöne Aussicht, die sich mir bietet und denke mir, wie schön dieses Fleckchen Erde ist. Seit 1. April haben die Gärten von Schloss Trauttmansdorff wieder geöffnet, momentan verzaubern sie mit ihren bunten Tulpenmeeren. Was hat Peter Rosegger, der österreichische Schriftsteller, einmal geschrieben? Die Blume lebt und liebt und spricht eine wunderbare Sprache. Das spürt man hier ganz besonders stark. Wer in der Gegend ist, sollte sich also unbedingt ein paar Stunden Zeit nehmen und in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff die Seele baumeln lassen. Und vielleicht davon träumen, wie es wäre, in einem bunten Tulpenmeer zu baden.

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