Es ist Wochenende und das traumhaft schöne Wetter zieht mich in die Berge. Mein Ziel: der untere und obere Hungerschartensee. Schon die Fahrt ins Schnalstal ist ein Genuss; vor allem der Vernagter Stausee mit seiner wunderschönen Spiegelung zieht mich immer wieder in seinen Bann.

Vernagter Stausee Vernagter Stausee

Von Kurzras wandere ich talauswärts zum Wieshof, einer Jausenstation, dann weiter hinein ins wunderschöne, unberührte Lagauntal, das bereits in der Mittelsteinzeit von Menschen aufgesucht wurde und mit dem wilden Lagaunbach, den Hochmooren und seltener Flora besticht.

Unberührtes Lagauntal Unberührtes Lagauntal

Jetzt beginnt der steile Aufstieg. In Serpentinen über steindurchsetzte Grashänge wandere ich zum Taschljöchl auf 2772 m, wo die Überreste der Heilbronner Hütte zu sehen sind.

Weite Ausblicke Weite Ausblicke

Herbstfarben Herbstfarben

Blick auf den Vernagter Stausee Blick auf den Vernagter Stausee

Nun wandere ich auf dem unmarkierten, aber unübersehbaren schmalen Steig Richtung Hungerschartenseen. Nach wenigen Schritten erblicke ich den unteren Hungerschartensee, der zunächst ganz dunkel erscheint, aber je nach Sonneneinstrahlung in den schönsten Blau- und Grüntönen leuchtet. Was für ein Anblick!

Der untere Hungerschartensee Der untere Hungerschartenseee

Auf schmalem Pfad zum oberen Hungerschartensee Auf schmalem Pfad zum oberen Hungerschartensee

Nur ein paar Schritte weiter entdecke ich weiter unten den Kortscher See, in dem sich gerade die Wolken spiegeln. Der Blick reicht ins Schlandrauner Tal bis hin zur Schlanderser Alm. Jetzt ist es ganz um mich geschehen und ich beschließe, auf dem schmalen Pfad meine Mittagspause zu machen. Wanderer sind weit und breit keine in Sicht. Ich genieße mein mitgebrachtes Mittagessen bei einem fantastischen Ausblick. Sogar ein Teil des oberen Hungerschartensees ist schon zu sehen.

Kortscher See Kortscher See

Gestärkt gehe ich weiter zu meinem Endziel: dem oberen Hungerschartensee, den ich umrunde. Ich bin begeistert. Das glasklare Wasser, die Spiegelungen der umliegenden Felsen, das gelb-grün leuchtende Moos und die am Wasser wachsenden Pflanzen sind wunderschön.

Der obere Hungerschartensee Der obere Hungerschartensee

Hungerschartenseen Genuss pur

Spiegelung Hungerschartenseen Spiegelung im glasklaren Wasser

Ich genieße die Stille, niemand außer mir ist hier. Es sind Momente der Glückseligkeit. Hier möchte man verweilen. Nach einer langen Pause wandere ich über das Taschljöchl und das Lagauntal wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Traumhaft schöne Bergwelt Traumhaft schöne Bergwelt

Es gibt Orte, die einen sofort faszinieren. Die beiden Hungerschartenseen sind für mich solche Orte und irgendwann werde ich die beiden Schönen wieder einmal besuchen und Kraft tanken, wie immer, wenn ich draußen in der Natur unterwegs bin.