Ein Jahreswechsel ist für mich die Zeit zum Innehalten, zum Zurück- und Vorausschauen. Das Jahr 2016 war für mich voller wunderbarer Momente – Momente, die mir immer in Erinnerung bleiben werden. Ein paar dieser Momente aus dem zweiten Halbjahr 2016 möchte ich mit euch teilen. Unter dem Motto Fotografische Höhepunkte hat Michael von erkunde-die-welt.de zur Fotoparade 2-2016 aufgerufen. Und hier sind sie: meine Foto-Momente aus 2-2016.

Tierisch

Es ist praktisch unmöglich, einen Pinguin anzuschauen und wütend zu sein. – Joe Moore

Pinguin

Während meiner fast sechswöchigen Neuseeland Reise im November und Dezember vergucke ich mich in die dahinwatschelnden Pinguine. Stundenlang könnte ich einfach irgendwo am Strand sitzen und aufs Meer hinausschauen in der Hoffnung, einen Pinguin zu erspähen. Zweimal machen wir uns bewusst auf, um Pinguine zu beobachten – einmal beim Katiki Point in Moeraki und einmal an der Sandfly Bay. Dieser Gelbaugenpinguin aber zeigt sich uns ganz unerwartet bei der Curio Bay – ein wunderbarer Moment.

Berühmt

Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah. – Johann Wolfgang von Goethe

Drei Zinnen

Manchmal bin ich ein bisschen wie der kleine Bär aus „Oh, wie schön ist Panama“. Auch ich mache mich gerne auf den Weg in dieses „Panama“, wo alles ein bisschen schöner, größer und besser ist als Zuhause und vernachlässige dabei Orte, die nur zwei Autostunden von meinem Wohnort entfernt sind. Im September stehe erstmals vor den Nordwänden der berühmten Drei Zinnen.

Gewachsen

Die Erde lacht durch Blumen. – Ralph Waldo Emerson

Lupinen

Dieses Lupinenbild ist an einem Novembermorgen am Ahuriri River auf der Südinsel Neuseelands entstanden. Ich bin sofort hin und weg von den Farben, dem Blumenteppich und dem süßen Duft, den die Lupinen verströmen. Für mich definitiv ein Blütenhighlight.

Gebäude

Auf, bauen wir uns eine Stadt und einen Turm mit einer Spitze bis zum Himmel und machen wir uns damit einen Namen. – Das 1. Buch Mose

Aussicht Burj Khalifa

Wir sind im höchsten Gebäude der Welt, auf 555 Metern im 148. Stockwerk. Den Blick nach unten – auf Wolkenkratzer, Straßen und Wüste – lassen wir uns 500 Dirham kosten. Der Burj Khalifa strebt mit seinen 828 Metern gen Himmel. Doch nicht nur seine Höhe erinnert an den Turmbau zu Babel. Ein Sprachengewirr bevölkert Dubais Straßen, die Dubai Mall und natürlich den Burj Khalifa selbst. In Dubai scheint alles ein bisschen höher, ein bisschen extremer als anderswo. Da überrascht es wenig, dass bereits ein noch höherer Turm in Planung ist, der bis zur Expo 2020 in Dubai stehen soll: The Tower at Dubai Creek Harbour.

Nachts

Verkehr Dubai

Dubai ist hektisch, laut, schrill. Neben „höher!“ scheint die Stadt auch „schneller!“ zu rufen. Besonders gilt dies für die Straßen Dubais: Das Hupen klingt ungeduldig durch die Luft und ich bin froh, in dieser Stadt nicht mit dem Auto unterwegs sein zu müssen. In der U-Bahn gibt es keine Staus, kein ungeduldiges Hupen, keine waghalsigen Überholmanöver.

Schönstes Foto

Der See und die Berge sind meine Landschaft geworden, meine wirkliche Welt. – Georges Simenon

Bödenseen

Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters – ich finde Schönheit immer und immer wieder am Ufer eines Bergsees. Besonders mag ich es, wenn der See die Umgebung reflektiert, so wie hier bei den Bödenseen in den Dolomiten.

Zugabe: Herbst

Der Herbst ist der Frühling des Winters. – Henri de Toulouse-Lautrec

Ich liebe die warmen Farbtöne, die der Herbst hervorzaubert. Entstanden ist das Foto, unser meist geliktes Foto auf Instagram, während einer gemütlichen Herbstwanderung im Villnößtal.